Neue Nummer 1 auf deutschem Biermarkt
Oetker darf Brau und Brunnen schlucken

Der Übernahme des Getränkekonzerns Brau und Brunnen durch den Lebensmittelriesen Oetker steht nichts mehr im Wege. Am Donnerstag hat das Bundeskartellamt die geplante Übernahme genehmigt.

HB DÜSSELDORF. Damit sei die einzige Bedingung für das am 24. März veröffentlichte Übernahmeangebot der Oetker-Tochter RB Brauholding an die Aktionäre von Brau und Brunnen erfüllt, teilte Oetker am Donnerstag mit. Nach der Mehrheitsübernahme strebe die Oetker-Gruppe wie auch ihre Brauereitochter Radeberger Mandate im Aufsichtsrat von Brau und Brunnen an.

Oetker verfüge inzwischen inklusive des von der HVB gekauften Mehrheitspaketes durch weiter zugekaufte Aktien über eine qualifizierte Mehrheit von über 75 Prozent an Brau und Brunnen, sagte ein Firmensprecher. Mit Brau und Brunnen steigt Oetker die neue Nummer 1 des deutschen Biermarktes. Die Oetker-Tochter Radeberger Gruppe (früher Binding) war zuvor die Nummer 3 nach Interbrew Deutschland und Holsten.

Mitte Februar hatte sich der durch Marken-Nahrungsmittel bekannte Oetker-Konzern mit der HypoVereinsbank (HVB) über den Erwerb ihres knapp 62-prozentigen Anteils an Brau und Brunnen für rund 220 Millionen Euro geeinigt. Im Rahmen des Übernahmeangebotes an die übrigen Aktionäre bietet Oetker 80 Euro je Aktie an. Die Annahmefrist für das Übernahmeangebot endet am 5. Mai 2004.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%