Neue Ölproduktionsbohrung des Unternehmens in Libyen
Wintershall profitiert vom höheren Ölpreis

Der hohe Ölpreis wird das Betriebsergebnis der zum BASF-Konzern gehörenden Öl- und Gasgesellschaft Wintershall nach den Worten ihres Vorstandschefs Reinier Zwitserloot in diesem Jahr höher ausfallen lassen als Anfang des Jahres erwartet.

HB TRIPOLIS. Zwitserloot sagte der Nachrichtenagentur Reuters: „Weil der Rohölpreis sehr hoch ist, wird unser Ergebnis besser als zu Jahresbeginn erwartet.“ Das Betriebsergebnis werde deutlich über einer Milliarde Euro liegen. Die Gasproduktion werde um einen zweistelligen Prozentsatz steigen und die Ölproduktion auf Vorjahresniveau liegen.

Anfang des Jahres hatte Zwitserloot erklärt, 2004 sei ein Betriebsergebnis von mehr als einer Milliarde Euro zu erwarten. 2003 hatte Wintershall ein Betriebsergebnis von 1,37 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Bundeskanzler Gerhard Schröder weiht am Freitag in der libyschen Wüste eine neue Ölproduktionsbohrung von Wintershall ein. Wintershall teilte mit, die fünf Explorations- und Erweiterungsbohrungen dieses Jahres seien erfolgreich gewesen, bei zwei dieser Bohrungen seien neue Ölfelder gefunden worden. Durch die Rückkehr von US-Firmen nach Libyen nach Aufhebung der US-Sanktionen gegen das Land seien für die laufenden Explorations- und Produktionsaktivitäten keine Einschränkungen zu erwarten.

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