Neue Produkte und Prozesse
Industrie laut Ifo-Institut wieder innovativer

Die deutsche Industrie legt nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts wieder mehr Innovationsfreude an den Tag.

HB MÜNCHEN. Im vergangenen Jahr seien 58 Prozent der Unternehmen neue Wege bei Produkten und Prozessen gegangen und damit etwas mehr als im Vorjahr, ergab eine Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, die am Dienstag in München veröffentlicht wurde. Damit sei wieder annähernd die Quote zum Ende der 90er Jahre erreicht worden. Der Umsatzanteil, der über innovative Produkte in der Phase der Markteinführung erwirtschaftet wurde, stieg von zehn Prozent 2003 auf elf Prozent. Unter den Branchen erwiesen sich die Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Chemie- Industrie als die innovativsten.

Im zunehmend schärferen globalen Wettbewerb sei es schwer für die Unternehmen, die hohen Kosten für Innovationen aufzuwenden, hieß es. Daneben zählten auch bürokratische Barrieren zu den wichtigsten Hemmnissen bei der Realisierung von Innovationsprojekten. Rund 57 Prozent der Umsätze erzielten die Unternehmen zum Jahresbeginn 2005 auf Märkten, von denen sie sich dynamische Wachstumschancen versprechen. Knapp ein Drittel der Erlöse stammte der Umfrage zufolge aus stagnierenden Märkten, auf denen die Firmen beispielsweise keine größeren Marketingaktivitäten starten mussten. Zugleich entfielen aber auch elf Prozent der Umsätze auf schrumpfende Märkte, die mittelfristig keine Zukunft haben. An der Umfrage hatten sich rund 2800 Unternehmen beteiligt.

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