Neue Rekorde
BMW expandiert in alle Welt

Neue Rekorde - und neue Werke in aller Welt. So lauten die Ankündigungen von BMW auf der heutigen Bilanz-Pressekonferenz. Aber es gibt eben auch viele Risiken.
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MünchenDer Münchner Autobauer BMW setzt seine Rekordjagd fort. Dank des Booms in den Schwellenländern Lateinamerikas und Asiens sollen 2011 „deutlich mehr“ als 1,5 Millionen Autos verkauft werden, kündigte Vorstandschef Norbert Reithofer am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz an. Das bislang beste Vorsteuerergebnis von 4,84 Milliarden Euro aus dem Jahr 2010 solle übertroffen werden, ergänzte er. In der Autosparte peilt BMW im laufenden Jahr eine operative Rendite von mehr als acht Prozent an und will damit bereits das ab 2012 angestrebte Ziel einer Marge zwischen acht und zehn Prozent erfüllen.

Dabei helfen sollen neue Modelle, wie der BMW 6er und die zweite leicht veränderte Generation des BMW 1er, die der Konzern neben dem bereits erhältlichen neuen 5er auf den Markt bringen will. Im vergangenen Jahr legte die Rendite auf acht Prozent zu - im Krisenjahr 2009 schrieb BMW in der Sparte noch Verluste.

„2009 war das Jahr der Wirtschaftskrise. 2010 war für uns das Jahr des Aufbruchs“, sagte Reithofer. „2011 betrachten wir als das Jahr der Chancen.“

Auch das verheerende Erdbeben in Japan, die Unruhen in Nordafrika und die unsichere Wirtschaftslage in Teilen Europas bremsen den Optimismus der Münchner nicht. Japan zähle mit knapp 44.000 verkauften Autos pro Jahr für BMW zwar zu den wichtigsten zehn Märkten weltweit. Noch seien die Auswirkungen des Bebens aber nicht absehbar. Erst in den kommenden sieben bis zehn Tagen könne BMW absehen, ob Probleme bei der Zulieferung elektronischer Bauteile entstehen könnten.

Die etwa 50 deutschen in Japan stationierten Mitarbeiter habe BMW mit ihren Familien evakuiert. Die Beschäftigten vor Ort könnten in die vom Beben weniger stark betroffenen Gebiete im Süden des Landes ausweichen. Insgesamt hat BMW in Japan rund 800 Mitarbeiter.

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