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26.09.2007 

Nur wenige Hundert Meter trennen die beiden Konzernzentralen, und seit mindestens sechs Jahren geistert die Idee durch die Pharmabranche, dass in Basel einmal ein Schweizer Mega-Arzneimittelkonzern aus Novartis und Roche entstehen könnte. Den ersten Annäherungs-Versuch unternahm Novartis-Chef Daniel Vasella im Mai 2001 mit dem Kauf von 20 Prozent des stimmberechtigten Roche-Kapitals aus dem Besitz des Finanzinvestors Martin Ebner. Zwei Jahre später stockte Novartis sogar auf knapp 33 Prozent auf. Doch seither ist nichts mehr passiert. Weder das Management noch die Gründerfamilie von Roche lassen Bereitschaft zu einem Merger erkennen.

Angesichts einer sehr starken Geschäftsentwicklung gibt es für Roche auch keinen Anlass, sich in eine größere Einheit zu flüchten. Eine Baseler Pharmahochzeit wird es nach Einschätzung von Unternehmenskennern daher auf absehbare Zeit nicht geben. Vasella kann sich damit trösten, dass das Geld gut angelegt ist. Der Wert des Roche-Pakets hat sich seit dem Einstieg um mehr als zwei Drittel erhöht.

Lesen Sie weiter auf Seite 4: Kombination 2: Sanofi und BMS

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