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26.09.2007 

Kein anderes Unternehmen der Pharmabranche hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten so beharrlich aus dem M&A-Geschehen herausgehalten wie der US-Konzern Merck & Co. Doch nachdem er ab 2004 mit dem Ausfall von Vioxx, mehreren Patentabläufen und Flops in der Forschung in eine Art Krise schlitterte, wurde auch der einstige Branchenprimus von vielen Analysten als Fusionskandidat gehandelt. Als nahe liegender Partner galt dabei vor allem das US-Unternehmen Schering-Plough, mit dem Merck bereits im Vertrieb der erfolgreichen Cholesterinmedikamente Zetia und Vytorin zusammenarbeitet.

Doch eine komplette Verbindung ist bis heute ausgeblieben und vieles deutet darauf hin, dass die Zeit für einen solchen Merger schon wieder vorüber ist. Beide Firmen haben einen Turnaround vollzogen. Bei Merck hat sich die Erfolgsquote in der Produktentwicklung zuletzt wieder deutlich verbessert. Schering-Plough entschied sich für eine transatlantische Marschrichtung mit der Übernahme der niederländischen Organon. Ein Zusammneschluss ist damit derzeit eher unwahrscheinlich.

Lesen Sie weiter auf Seite 7: Kombination 5: Novartis und Bayer

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