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26.09.2007 

Die Idee, der Schweizer Pharmariese Novartis könnte ein Übernahme-Angebot für Bayer lancieren, ist die jüngste Kreation der Pharma-Gerüchteküche. Entsprechende Spekulationen bescherten der Bayer-Aktie Anfang August ein kräftiges Kursplus. Zumindest unter den Analysten der Investmentbanken haben sie einige Anhänger. Ausgangsbasis der Überlegungen ist dabei die aktuelle Wachstumsschwäche von Novartis. Konzernchef Daniel Vaselle gerate damit zusehends unter Druck, das Geschäft durch Zukäufe auszubauen. Bayer biete sich insofern an, als der Leverkusener Konzern über eine interessante Produkt-Pipeline verfüge und für die nächsten Jahre kaum Patentabläufe zu befürchten habe. Zudem schlummere erhebliches Potenzial zur Kostensenkung in einem solchen Zusammenschluss.

Manager aus der Pharmabranche geben einem solchen Manöver indessen wenig Chancen – zu komplex erscheint aus ihrer Sicht die Struktur von Bayer (mit Pharma, Chemie und Agrochemie), zu heftig der Widerstand des Leverkusener Managements und zu groß der Restrukturierungsbedarf in Deutschland.

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