Neuer Chef der US-Sparte von Daimler fährt Sparkurs

Chrysler-Mitarbeiter müssen um Jobs bangen

Der designierte Chef des US-Autoherstellers Chrysler will sparen, um die Daimler-Tochter gegen Rabattschlachten, Ölpreis und Gesundheitskosten zu wappnen. Das könnte tausende Arbeitsplätze kosten.
Die Zeiten bei Chrysler bleiben unruhig. Foto: dpa

Die Zeiten bei Chrysler bleiben unruhig. Foto: dpa

HB DETROIT. „Ich glaube nicht, dass wir jemals auf der Kostenseite an ein Ende kommen“, sagte Tom LaSorda am Mittwochabend in Detroit. Der 51-jährige Kanadier soll im Januar die Chrysler-Führung von Dieter Zetsche übernehmen, der als Nachfolger des langjährigen Konzernchefs Jürgen Schrempp an die Spitze des Mutterkonzerns nach Stuttgart wechselt. „Wenn wir keine Profite erwirtschaften, können wir nicht investieren“, sagte LaSorda. „Das ist ein Teufelskreis.“

LaSorda, der schon länger im Unternehmen ist, war in den vergangenen Jahren an der Schließung von sechs Chrysler-Werken und der Streichung von 26 000 Stellen in den USA beteiligt. Das Rationalisierungsprogramm brachte den Autobauer in die Gewinnzone zurück. Im Konzern hat die US-Sparte sogar den einstigen Musterknaben Mercedes überflügelt. Die US-Konkurrenz Ford und General Motors sind in punkto Wirtschaftlichkeit ohnehin weit abgeschlagen.

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