Industrie
Neuer ENBW-Chefaufseher verteidigt Claassens Millionenbezüge

Der künftige Aufsichtsratsvorsitzende der Energie Baden-Württemberg AG (ENBW) , Peter Schneider, hat die umstrittenen Millionenbezüge des Vorstandschefs Utz Claassen verteidigt.

dpa-afx STUTTGART. Der künftige Aufsichtsratsvorsitzende der Energie Baden-Württemberg AG (ENBW) , Peter Schneider, hat die umstrittenen Millionenbezüge des Vorstandschefs Utz Claassen verteidigt. 4,2 Mill. Euro im Jahr erschienen "natürlich riesig", als Landrat in Biberach verdiene er im Vergleich dazu "ein Nasenwasser", sagte Schneider in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" (Montag).

"Aber sie richten sich nach den Marktgegebenheiten und vielen anderen Faktoren. Ich kann damit leben", fügte er hinzu. Schneider, der auch neuer Vorsitzender der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) wird, wollte sich nicht zu Berichten äußern, wonach sich der OEW-Vertreter bei der Abstimmung über Claassens Bezüge der Stimme enthalten habe. "Das war vor meiner Zeit, das will ich wirklich nicht beleuchten", sagte er. Der ENBW-Vorstand mit Claassen an der Spitze leiste "sehr gute Arbeit", der Stromkonzern befinde sich auf einem "sehr guten Weg".

Schneider wird an diesem Montag den OEW- Vorsitz und den daran gekoppelten Vorsitz des ENBW-Aufsichtsrates übernehmen.

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