Neuer Geländewagen
Skoda nimmt die Millionenmarke ins Visier

Neue Automodelle sollen bei Skoda den Absatz bis 2018 auf 1,5 Millionen treiben. Vor allem ein riesiger Geländewagen soll dabei helfen. Die Nagelprobe dafür läuft schon seit ein paar Jahren.
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Mladá BoleslavDer tschechische Autobauer Skoda arbeitet mit Hochdruck an einem völlig neuen Modell. Dabei handelt es sich um einen geräumigen Geländewagen, international Sport Utility Vehicle (SUV) genannt. „Bis Mitte 2015 erneuern wir die gesamte Skoda-Palette, dann kommt unser zweiter Geländewagen“, sagte Skoda-Chef Winfried Vahland dem Handelsblatt.

Der Manager rechnet damit, dass das große SUV „uns spätestens 2017 volumen- und ergebnisseitig helfen wird, unsere Wachstumsstrategie umzusetzen“. Es werde zur Marke passen und damit viel Raum aufweisen. Vahland: „In Europa könnte das Modell sieben Sitze bieten und damit etwas größer als der VW Tiguan ausfallen.“

Die Nagelprobe im Markt macht seit 2009 der kompakte Geländewagen Skoda Yeti. „Statt der ursprünglich geplanten 50.000 Einheiten haben wir zuletzt gut 87.000 Autos verkauft“, sagte Vahland. In Russland ist die Yeti-Produktion angelaufen, im zweiten Halbjahr startet die lokale Fertigung in China. „Absehbar werden wir so in eine Region von 150.000 bis 200.000 verkauften Fahrzeugen kommen“, sagte der Skoda-Chef.

Spätestens 2014 knackt der Skoda-Absatz weltweit die Millionenmarke. Doch das reicht Vahland nicht: „Die Million ist ein schönes Zwischenziel. Aber viel wichtiger ist unser langfristiges Wachstumsziel. Und das bedeutet, dass wir im Jahr 2018 mindestens 1,5 Millionen Autos produzieren und verkaufen wollen.“ 2012 verkaufte die Tochter des VW-Konzerns gut 940.000 Autos.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie

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