Neuer Schlag für EADS-Tochter
Emirates stoppt Bestellung für Airbus A340

Neuer Schock für die EADS-Tochter: Der Großkunde Emirates hat einem Medienbericht zufolge die Bestellung von zehn A340-600 gestoppt. Stattdessen werde das Unternehmen das Modell 777 des Konkurrenten Boeing ordern, zitiert das "Wall Street Journal" Emirates-Vizepräsident Maurice Flanagan auf seiner Web-Site.

HB NEW YORK. Unternehmenschef Tim Clark hat dem Blatt zufolge bereits im vergangenen Jahr über die hohen Betriebskosten für die A340er-Familie geklagt. Die Bestellung bei Airbus hat laut "Wall Street Journal" ein Volumen von 2,25 Mrd. Dollar (1,8 Mrd. Euro). Eine Airbus-Sprecherin erklärte dem Blatt zufolge, sie habe keine Information über die Stornierung.

Emirates wolle sich von Boeing außerdem die Passagier-Kapazitäten für den geplanten Typ 747-8 vorlegen lassen, wurde Clark zitiert. Die Fluggesellschaft fordere dabei Änderungen, um die Sitzkapazität zu steigern. Emirates hat im Juli bereits zehn Bestellungen für die Frachtversion der 747-8 aufgegeben. Die 747 ist die größte Maschine von Boeing und steht weitgehend in Konkurrenz mit dem neuen Airbus A380. Mit 45 Bestellungen des A380 ist Emirates bislang der größte Kunde von Airbus.

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