Neuer Tesla Elon Musk kündigt Model Y an

Tesla baut seine Modellpalette offenbar weiter aus. Neben dem bestehenden Model S, dem gerade vorgestellten Model X und dem angekündigten Model 3 verriet Tesla-Gründer Elon Musk per Twitter Details über das Model Y.
Elon Musk hat per Twitter Details über das neue Model Y preisgegeben. Quelle: Reuters
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Elon Musk hat per Twitter Details über das neue Model Y preisgegeben.

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DüsseldorfKaum eine Wirtschaftsgröße weiß die verführerische Macht von Tweets so einzusetzen wie Elon Musk. Mit seinen teils mysteriös formulierten Kurznachrichten hält der Tesla- und SpaceX-Chef die Aufmerksamkeit hoch – er verrät immer nur so viel, damit Fans und Medien noch gebannter auf die eigentliche Premiere schauen.

Doch jetzt war Musk wohl selbst etwas zu übereifrig und hat auf Twitter Pläne für ein neues Modell verraten, von dem die Öffentlichkeit bislang nichts wusste. Auf die Frage, ob das für 2016 angekündigte Model 3 auch die auffälligen Flügeltüren des Model X haben werde, twitterte Musk: „Es kommen noch Model 3 und Model Y. Eines davon hat diese Türen auch.“ So belegen es zumindest Screenshots, denn den Tweet selbst hat Musk inzwischen wieder gelöscht.

Ebenso erging es einem Tweet über eine neue Einstiegsvariante für das Elektro-SUV Model X. Die Aussage Musks, dass man an einem preiswerteren Model X mit einer 70 kWh großen Batterie arbeite, dieses aber frühestens in einem Jahr auf den Markt komme, ist inzwischen auf Twitter nicht mehr zu finden.

Ob beabsichtigt oder nicht, die Lösch-Aktion lässt nun die Gerüchteküche brodeln – genau das könnte auch die Idee Musks gewesen sein. Kurz nach der Vorstellung des Model X die Erwartungen an neue Modelle hoch halten.

Bekannt ist: Bereits vor geraumer Zeit hatte Teslas Technik-Vorstand JB Straubel angekündigt, es soll vom kommenden Model 3 unter anderem eine Limousine und eine Crossover-Version geben. Das Model 3 soll auf einer neuen Plattform basieren und rund 20 Prozent kleiner als das Tesla Model S ausfallen.

Unklar ist jetzt, ob es sich bei dem mysteriösen Model Y um eine vollkommen neue Baureihe oder den Projektnamen für die Crossover-Version des Model 3 handelt – und wer die im Tweet angesprochenen Flügeltüren (Falcon doors) bekommt.

Ein Elektro-SUV, das sogar Biowaffen standhält
Elon Musk vor dem Model X
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Lang mussten Tesla-Fans auf diesen Moment warten. Immerhin um drei Jahre wurde die Präsentation des SUVs Tesla Model X verschoben. Der Stotterstart, den der Elektroautopionier Tesla mit seinem SUV „Model X“ hingelegt hat, wäre wohl den meisten Unternehmen als Unzuverlässigkeit ausgelegt worden, die heftige Kundenproteste ausgelöst hätte.

Tesla Model X
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Bei Telsa ist das anders. US-Medien feiern den elektrischen Stadt-Geländewagen mit den Flügeltüren bereits als „wichtigstes Auto des Jahres“ und die Käufer akzeptieren die jahrelangen Lieferverzögerungen ohne Murren.

Treue Fangemeinde
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Die Firma aus Palo Alto im Silicon Valley, dem kalifornischen Tech-Mekka, hat eine eingefleischte Fangemeinde. Die Verspätungen des schillernden Firmenchefs Elon Musk werden hingenommen wie die künstlerische Freiheit eines Rockstars.

Die Präsentation wird zu Party
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Tesla inszeniert seine Produktpremieren ähnlich wie Apple seine iPhone-Vorstellungen, nur nachts und mit mehr Party-Atmosphäre. Stylische Eleganz im Scheinwerferlicht, das ist auch Dienstagnacht bei der Präsentation des „Model X“ in Teslas Fabrik in Fremont, Kalifornien, angesagt. Knapp eine Stunde, nachdem es losgehen sollte, erscheint Musk auf der Bühne und startet die Show.

Zahlreiche Features
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Der neue SUV bietet allerhand technische Raffinessen und Schnickschnack – zum Teil recht skurrile. So können paranoide Kunden ihren Tesla Model X sogar mit einem Luftfilter-Power-Button ausstatten, der Biowaffen-Angriffe abwehren kann. Hinzubestellt kann auch die Funktion des Turbostarts, durch den der SUV in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde rennt. Die Reichweite einer Batterieladung soll bei etwa 250 Meilen liegen.

Bislang nur für die reiche Kundschaft
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Die Features und der Preis von bis zu 142.000 Dollar bestätigen, dass Tesla wie mit dem bisher einzigen Fahrzeug „Model S“ nach wie vor im Luxusbereich angesiedelt ist. Dabei soll der SUV als familientaugliches Fahrzeug mit drei Sitzreihen durchaus den Anfang der Brücke zum Massenmarkt darstellen.

Erschwinglicher Stromer erst 2018
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Die Ottonormal-Familie, wie Musk sie hier bei der Präsentation vorstellt, dürfte sich das Model X eher nicht leisten können. Diese müssen voraussichtlich bis 2018 warten. Dann will Tesla mit dem „Model 3“ einen erschwinglichen Stromer für die breite Bevölkerung rausbringen. Bedenkt man die Verspätung beim Model X ist dieses Datum aber mit Vorsicht zu genießen.

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