Neuer Volkswagen Polo
Adblue hält auch beim Kleinwagen Einzug

Die Abgasreinigung bei Kleinwagen mit Dieselmotor galt bislang als problematisch. Beim neuen Polo geht es plötzlich doch: Der Diesel-Zusatz „Adblue“ sorgt dafür, dass dem VW-Modell keine Fahrverbote mehr drohen.
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Hamburg„Adblue“ steht auf dem kleinen blauen Tankverschluss, direkt neben dem größeren Einfüllstutzen für den Kraftstoff, den gebeutelten Diesel. „Adblue“, die alles andere als angenehm riechende Harnstoffmischung, muss jetzt den Diesel retten. Die Chemikalie soll die Stickoxide herausfischen, die der Automobilbranche so gewaltigen Ärger eingebracht haben – ob nun in Stuttgart, Hamburg oder München. Sogar im kleinen Polo von Volkswagen gibt es jetzt Adblue, wo der Platz in früheren Modellen so eng bemessen war, dass der Harnstoff-Tank nirgendwo untergebracht werden konnte.

Doch mit der sechsten Modellgeneration des VW Polo wird alles anders: Irgendwo im hinteren Stoßfänger haben die Volkswagen-Ingenieure jetzt auch den nötigen Raum für den zusätzlichen Tank gefunden. Zwölf Liter Adblue passen dort hinein – so viel, dass vielleicht manche genügsam fahrende Polo-Käufer immer nur zu den Inspektionen das inzwischen so wichtig gewordene neue Diesel-Lebenselixier nachfüllen müssen. Auch bei seinem neuen Kleinwagen, der Ende September bei den Händlern stehen wird, will Volkswagen nicht auf den Diesel verzichten. Immerhin zwei Motorvarianten des Selbstzünders will der Wolfsburger Konzern für den Polo anbieten.

Das werde zumindest noch längere Zeit so bleiben, meint auch Volkswagen-Markenchef Herbert Diess. „Die Diesel-Diskussion beruhigt sich langsam und wird rationaler, auch zu unserem Vorteil“, sagte Diess dem Handelsblatt bei der Polo-Fahrvorstellung in Hamburg. Jede Antriebsart habe ihre Vor- und Nachteile. Das gelte auch für den Diesel, der mit seinen günstigen Verbrauchswerten und den niedrigen Kohlendioxid-Emissionen punkten könne. Diese Vorteile rückten jetzt wieder stärker in den Vordergrund. Der Diesel steht für ein grundsätzliches Dilemma der Autohersteller: Beim Kohlendioxid erreicht der Selbstzünder hervorragende Werte, bei den Stickoxiden ist der Diesel der große Umweltsünder.

Der Diesel behalte eine wichtige Position, auch beim neuen Polo. Volkswagen könne sich allerdings nicht mehr auf einen einzigen Kraftstoff verlassen, die Vielfalt sei heute vielmehr gefragt. Neue Antriebsvarianten kämen hinzu: Beim bekannten Wolfsburger Kleinwagen reicht es jetzt allerdings nur für einen neuen Erdgas-Motor, nach einem Elektro-Modell werden Volkswagen-Kunden vergeblich Ausschau halten. Sie werden bis zum Jahr 2020 vertröstet, wenn VW seine Elektro-Baureihe ID startet, für die mindestens vier verschiedene Modellvarianten geplant sind.

In der aktuellen Diskussion um die Nachrüstung älterer Diesel-Modelle vertrat der VW-Markenchef den Standpunkt der gesamten Branche: Einen Hardware-Umbau mit Eingriffen in Abgas- und Filteranlage könne es nicht geben. Eine solche Umrüstung sei technisch „nicht sinnvoll“. Millionen älterer Diesel-Fahrzeuge müssten dann ein zweites Mal den langwierigen Prozess der Straßenzulassung durchlaufen, das sei fast so etwas wie eine Neuentwicklung. Bis zu drei Jahre könnten diese Zulassungsverfahren dauern, an eine zügige Reduktion der Stickoxid-Emissionen sei damit nicht zu denken.

Beim neuen Polo wird es aus Sicht von Volkswagen keine Probleme mehr mit dem Stickoxid geben. Die beiden neuen Diesel-Motoren des Kleinwagens mit Adblue-System erfüllen demnach die jüngsten gesetzlichen Standards und es gebe auch keine große Diskrepanz mehr zwischen Testbetrieb und realen Verbrauchsdaten im Straßenverkehr – und damit müssten sich Polo-Käufer keine Sorgen um mögliche Fahrverbote machen.

Bei Kleinwagen spielt der Diesel traditionell eine kleinere Rolle, beim Polo kommt der Selbstzünder auf einen Anteil von etwa 15 Prozent. Viel bedeutender ist dieser Antrieb bei großen und schwereren Fahrzeugen: BMW etwa kommt auf einen Anteil von etwa 70 Prozent.

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  • Der Trichter wird ein Symbol der westliche Unkultur. Welche arabische Dame würde dieses Gerät schon benutzen ? Wir müssen durchsetzten, daß das Konfetti-Parlament beschießt, daß jede Frau den Trichter benutzt.

  • Ein echter Fortschritt, denn früher musste man alle 4-8 h noch aufs WC. Und das alles würde nun entfallen?

    Ja, die Weil Affäre (früher Diesel Affäre, die durch Ministerpräsident Weil initiiert wurde), hat uns wirklich den Fortschritt gebracht. Langzeitfahrten ohne Pipi-Pause, weil alles intern geregelt wird.

  • Und ob der Kampf weitergeht! Die totale und radikale Gleichstellung von Frau, Mann und Transgender (in alphabetischer Reihenfolge) bleibt unser oberstes Ziel!

    Danach wird die Scharia alles wieder auf null stellen, Frauen dürfen dann gar nicht mehr ans Steuer, der Trichter verschwindet wieder.

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