Neues Projekt: Daimler und Nissan bauen Partnerschaft aus

Neues Projekt
Daimler und Nissan bauen Partnerschaft aus

Daimler und die Allianz aus Renault und Nissan treiben ihre Partnerschaft voran: Die Autokonzerne werden ab 2014 in den USA gemeinsam Mercedes-Benz.Vierzylinder-Motoren produzieren, so die Unternehmen am Sonntag.
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Stuttgart/DetroitDie Motoren sollen im Nissan-Werk im US-Bundesstaat Tennessee hergestellt werden, wie Daimler am Sonntag kurz vor Beginn der Automesse in Detroit mitteilte. Die Kapazität liege bei 250.000 Einheiten pro Jahr. Die Motoren sollen in Modellen von Mercedes-Benz sowie der Nissan-Nobelmarke Infiniti zum Einsatz kommen.

Der Chef der Allianz aus Renault und Nissan, Carlos Ghosn, sprach von einem „Meilenstein“ der Zusammenarbeit mit Daimler und bezeichnete das Projekt als wichtigstes außerhalb Europas. „Lokale Fertigungskapazitäten verringern das Risiko von Wechselkursschwankungen und ermöglichen gleichzeitig eine schnelle, positive Geschäftsentwicklung in Nordamerika.“ Daimler-Chef Dieter Zetsche sagte, mit der strategischen Erweiterung der Kooperation mit Renault-Nissan könne der Stuttgarter Autobauer eine marktnahe Motorenfertigung in Nordamerika „wirtschaftlich attraktiv darstellen“. Die Vereinbarung sei die Grundlage für die erste Motorenproduktion von Mercedes-Benz in den USA.

Daimler hat in den USA seit 1997 ein eigenes Pkw-Werk, und zwar den Standort Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama. Der wichtige US-Automarkt hatte im vergangenen Jahr deutlich angezogen, auch für dieses Jahr wird ein Wachstum erwartet. Zetsche und Ghosn hatten im vergangenen Sommer einen Ausbau ihrer Kooperation angekündigt. In der Autobranche gibt es aufgrund großer Herausforderungen wie den Beginn des Elektro-Zeitalters immer mehr Kooperationen.

Daimler und Renault-Nissan hatten ihre Zusammenarbeit 2010 begonnen. Dazu gehört auch, dass die Allianz aus Renault und Nissan einen Anteil von 3,1 Prozent an Daimler hält, Daimler wiederum einen Anteil von 3,1 Prozent an Renault und 3,1 Prozent an Nissan. Im Zuge der Kooperation beliefern sich die Autokonzerne etwa gegenseitig mit Antrieben und Antriebskomponenten. Auch bei Elektroautos gibt es eine Zusammenarbeit.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die deutsche Arroganz hat, dank Rückschläge und Bestechungsskandale in Griechenland und anderenorts, nachgelassen.
    Es wird jetzt von Partnerschaft gesprochen, vor nicht allzu lange wollte der Primus unter Paris nicht davon wissen, nur Übernahmen wurden in Betracht gezogen.
    Das ist gut so, das sollten andere Großkrotzenburgen aus Deutschland als Beispiel befolgen und wenn möglich, Partnerschaften innerhalb der Eurozone suchen.

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