Neunmonats-Zahlen
Dyckerhoff zementiert seinen Erfolg im Ausland

Während das Inlandsgeschäft lahmt, hat das Ausland den Bauzulieferer Dyckerhoff in den ersten neun Monaten angetrieben.

HB FRANKFURT. Der Umsatz sei um 8 Prozent auf 980 Millionen Euro gestiegen, teilte das im SDax gelistete Unternehmen mit. Der Überschuss sei auf 57 Millionen Euro nach 48 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum geklettert. Für das Gesamtjahr erwarte das Wiesbadener Unternehmen weiter einen Umsatzplus von 5 Prozent und einen steigenden Überschuss.

In Deutschland hätten auch Preissteigerungen das Umsatzminus durch Absatzrückgänge beim Zement nicht ausgleichen können. In Osteuropa habe sich dagegen vor allem das Geschäft in der Tschechischen Republik, in Russland und der Ukraine verbessert, teilte Dyckerhoff mit. In den USA profitiere das Unternehmen von der guten Baukonjunktur.

Ein verbessertes Zinsgeschäft habe dazu beigetragen, dass der Gewinn vor Steuern (Ebt) von 65 auf 84 Millionen Euro geklettert sei. Darin enthalten seien auch außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 26 Millionen Euro für die geplante Aufgabe der Klinkerproduktion in zwei Werken.

Das zum italienischen Zementkonzern Buzzi Unicem gehörende Unternehmen profitiert bereits seit längerem von den Zuwächsen im Ausland, während der Absatz im Inland wegen der schwachen Baukonjunktur lahmt. Im vergangenen Jahr hatte Dyckerhoff bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro eine Überschuss von 41 Millionen Euro erzielt.

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