Neunmonatszahlen
Bauer surft auf der Konjunkturwelle

Die gute Weltkonjunktur hat bei Bauer zu einer starken Nachfrage in beiden Geschäftsbereichen Bau und Maschinenbau geführt. Damit konnte das mehr als 200-jährige Traditionsunternehmen deutliche Zuwächse in den ersten neun Monaten erzielen und seine Prognose für das laufende Jahr anheben.

HB FRANKFURT. Der bayerische Tiefbau- und Maschinenbaukonzern Bauer hat nach deutlichen Zuwächsen in den ersten neun Monaten seine Ziele für das laufende Jahr angehoben. Das Unternehmen profitiert nach eigenen Angaben von der Weltkonjunktur, die zu einer starken Nachfrage in seinen beiden Geschäftsbereichen Bau und Maschinenbau führe. Für den Zeitraum von Januar bis September gab Bauer am Dienstag einen Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit) um 47 Prozent auf 42 Mill. Euro und des Konzerngewinns um 76 Prozent auf 16,9 Mill. Euro bekannt. Die Gesamtleistung legte zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent zu auf 730 Mill. Euro.

Für das Gesamtjahr erwartet der im Kleinwerteindex SDax gelistete Konzern nun einen Zuwachs der Gesamtleistung von 15 Prozent und einen Ergebnisanstieg von rund 40 Prozent. Bislang hatte Bauer nur zehnprozentige Steigerungen von Leistung und Gewinn in Aussicht gestellt. Optimistisch stimmt das vor mehr als 200 Jahren gegründete Traditionsunternehmen aus dem oberbayerischen Schrobenhausen mit mehr als 5000 Beschäftigten der Auftragsbestand, der Ende September mit 422 Mill. Euro gut 27 Prozent über Vorjahresniveau gelegen habe.

„Positiv zu werten ist, dass die Entwicklung ohne außergewöhnliche Ereignisse nahezu ausschließlich organisch erfolgte“, erklärte Konzernchef Thomas Bauer zum bisherigen Jahresverlauf. Im Bereich Bau, der 55 Prozent des Geschäfts ausmacht, steigerte Bauer die Gesamtleistung um acht Prozent. Das kleinere Segment Maschinenbau legte um gut 38 Prozent zu, steuerte mit knapp 34 Mill. Euro aber den Großteil des operativen Gewinns bei.

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