Neunmonatszahlen
Gildemeister wächst kräftig

Deutschlands größter Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat in den ersten neun Monaten ordentlich Geschäft gemacht, vor allem im Ausland. 2006 soll es noch besser laufen.

HB DÜSSELDORF. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei bis Ende September von 20,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 30,8 Millionen Euro gestiegen, teilte Gildemeister am Dienstag in Bielefeld mit. Der Vorsteuergewinn wuchs auf 7,3 Millionen Euro nach einem Verlust von 1,4 Millionen. Der Überschuss erreichte 3,5 Millionen Euro nach einem Minus von 4,9 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz kletterte um 8 Prozent auf 792,6 Millionen Euro, der Auftragseingang ebenso stark auf 873,8 Millionen Euro. Die Bestellungen aus dem Ausland erhöhten sich um 11 Prozent auf 478,5 Millionen Euro.

Aufgrund des starken Auftragseingangs auf der Branchenmesse EMO sei auch im vierten Quartal mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, so dass die gesteckten Ziele erreicht würden. Demnach wird ein Umsatz von 1,1 Milliarden Euro angepeilt nach 1,05 Milliarden Euro im Vorjahr und ein Gewinn vor Steuern von rund 25 Millionen Euro. Der Überschuss soll von 5,2 auf 10 Millionen Euro steigen.

Die Aktionäre dürfen dann nach drei Jahren ohne eine Ausschüttung wieder mit einer Dividende rechnen. Für 2006 plane der Konzern analog zum Auftragseingang Umsatzsteigerungen von 5 Prozent, kündigte Gildemeister an.

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