Neuordnung der Konzernleitung
IWKA-Vorstand Lampert tritt zurück

Der Finanzvorstand des Anlagenbauers IWKA, Hans Lampert, ist zurückgetreten. Dies geschehe im Rahmen der Neuordnung der Konzernleitung des Unternehmens. Genaue Gründe wurden jedoch nicht bekannt.

HB FRANKFURT. Der Aufsichtsrat habe Lamperts Rücktrittsangebot am Freitag angenommen, teilte das Unternehmen am Abend mit. Lamperts Aufgaben sollen bis auf weiteres vom neuen Vorstandschef Wolfgang-Dietrich Hein übernommen werden, hieß es. Zum Grund für den Rücktritt wollte sich ein IWKA-Sprecher nicht äußern.

Der 48 Jahre alte Lampert hatte seit zwölf Jahren für das Unternehmen gearbeitet, bis 1999 zunächst im Rang eines Finanzdirektors, seit 2000 als Vorstand. Vorher war er bei der oberpfälzischen Pfleiderer Unternehmensverwaltung tätig.

Lampert galt als Vertrauter des früheren Vorstandschefs Hans Fahr, der im Juni nach einer Auseinandersetzung über die Strategie mit Großaktionären um den US-Investor Guy Wyser-Pratte zurückgetreten war. Fahrs Nachfolger Hein ist seit September im Amt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im November wird auch der Aufsichtsrat neu gewählt, nachdem die sechs Vertreter der Anteilseignerseite ihren Rücktritt erklärt haben.

IWKA kämpft derzeit mit Schwierigkeiten in der gewöhnlich sehr profitablen Roboter-Sparte, die unter der schwachen Konjunktur in der Autobranche leidet, und erwartet für 2005 einen Gewinnrückgang. Die verlustreiche Antriebs-Tochter Ex-Cell-O steht zum Verkauf. Zugleich sieht sich IWKA mit Forderungen konfrontiert, sich von der Verpackungsmaschinen-Sparte zu trennen.

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