Neuorganisation des Händlernetzwerks
Chrysler stellt weitere Modelle in Frage

Der US-Autohersteller Chrysler will möglicherweise die Produktion von weiteren Modellen stoppen. Die vor zwei Wochen angekündigte Streichung von vier Modellen sei lediglich der erste Schritt beim Abbau von Überschneidungen zwischen den Marken Chrysler und Dodge, sagte der für die Produktentwicklung zuständige Frank Klegon.

HB LOS ANGELOS. "Kurzfristig gibt es noch keine weiteren Pläne, aber wir haben das weiter im Blick“, so Klegon. Der drittgrößte US-Hersteller organisiert sein Händlernetzwerk neu und will seine Fahrzeuge zunehmend in Autohäusern verkaufen, die alle drei Marken des Konzerns anbieten.

Die im Sommer von der Investmentfirma Cerberus übernommene frühere Daimler-Tochter will zunächst die Produktion des Dodge Magnum Sedan, der Cabrioversion des PT Cruiser sowie der Modelle Chrysler Pacifica und Chrysler Crossfire einstellen.

Wegen der schleppenden Verkäufe will Chrysler zudem bis zu 10 000 weitere Arbeitsplätzen in der Produktion und 1 000 Stellen in der Verwaltung streichen. Bereits im Februar hatte Chrysler den Abbau von 13 000 Arbeitsplätzen beschlossen. Chrysler streicht zudem Schichten an fünf Werken in Nordamerika.

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