Neustart bei EADS
Neue EADS-Chefs kündigen Veränderungen an

Nach dem Ende der wochenlangen Führungsquerelen will die neue Konzernspitze den Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS wieder auf Kurs bringen. Dabei hat Airbus ab sofort höchte Priorität.

HB AMSTERDAM/MÜNCHEN. Die beiden Chefs, Tom Enders und der neu ernannte Louis Gallois, richteten das Unternehmen wieder auf sein operatives Geschäft aus, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung. Am Wochenende waren angesichts der Lieferverzögerungen beim Prestigeprojekt A380 EADS-Co-Chef Noel Forgeard und der deutsche Airbus-Chef Gustav Humbert zurückgetreten.

Die Tochter Airbus habe ab sofort höchste Priorität. Der neue Airbus-Chef Christian Streiff werde das Vorhaben leiten mit der vollen Unterstützung und Beteiligung des Konzerns. Derzeit seien weitere organisatorische Veränderungen bei Airbus und EADS in Vorbereitung, über die baldmöglichst entschieden werde, hieß es weiter.

„Nach den Diskussionen um die Konzernführung in den letzten Wochen und der Krise im Programm A380 steht das Ansehen der EADS in Frage. Wir müssen das Vertrauen unserer Kunden, unserer Aktionäre und nicht zuletzt unserer Mitarbeiter in das Management, die Strategie und die Produkte der EADS wiederherstellen“, erklärten Enders und Gallois. „Mit vollem Einsatz und in gemeinsamer Arbeit bringen wir die EADS wieder auf Kurs“, versicherten die beiden Top-Manager.

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