Neuzulassungen im ersten Halbjahr gestiegen
Automarkt gewinnt an Fahrt

Auf dem deutschen Automarkt ist die Trendwende offenbar geschafft: Nach Einschätzung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wird sich der Aufschwung der Branche angesichts einer positiven Halbjahresbilanz fortsetzen.

HB FLENSBURG. „Nach einem verhaltenen Start in Jahr 2005 folgte im zweiten Quartal eine Wiederbelebung der Automobilbranche“, hieß es in einer Mitteilung der Flensburger Behörde am Freitag. Damit wachse die Zuversicht auf eine Fortsetzung des Aufschwungs in der zweiten Jahreshälfte. In den ersten sechs Monaten seien insgesamt 1,7 Mill. Pkw neu registriert worden, ein Plus von 2,5 %. Im Juni seien mit 336 629 Personenwagen 8,2 % mehr neue Fahrzeuge zugelassen worden als im Jahr zuvor.

Besonders gefragt seien Autos der Marken BMW und Audi, teilte das KBA weiter mit. Der Münchener Autoauer BMW habe im Halbjahr um 18,9 % zugelegt, die Volkswagen-Tochter Audi um 10,8 %. Der Verlierer unter den deutschen Hersteller war Mercedes-Benz, die deutsche Kernmarke des Daimler-Chrysler-Konzerns, mit einem Minus von 8,6 %. Insgesamt legten die deutschen Marken in der ersten Jahreshälfte um drei Prozent zu.

Bei den Importeuren dränge Südkorea immer stärker auf den deutschen Markt und liege nun hinter Japan und Frankreich bereits auf Platz 3, hieß es. So habe der südkoreanische Autobauer Kia unter den ausländischen Marken mit 62,4 % den höchsten Zugewinn erzielt.

Auch der Verband der Automobilindustrie VDA geht für das laufende Jahr von einem Zuwachs aus. Mitte der Woche hatte der Branchenverband nach einem überraschend starken ersten Halbjahr seine Absatzprognose für 2005 leicht auf 3,3 Mill. neu zugelassene Pkw angehoben. Bislang hatte der VDA 3,25 (Vorjahr: 3,27) Mill. verkaufte Neufahrzeuge prognostiziert.

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