Neuzulassungen im Inland rückläufig
Autobauer warten weiter auf Erholung

Die Automobilkonjunktur in Deutschland verläuft nach Angaben der Pkw-Importeure weiterhin schleppend. Volkswagen verlängert daher sogar seine Werksferien. Auch beim US-Absatz gibt es wenig positive Signale.

HB BAD HOMBURG/DETROIT. Von Januar bis Mai seien im Inland 1,355 Mill. Fahrzeuge und damit 1,7 % weniger neu angemeldet worden als im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) am Mittwoch in Bad Homburg auf der Grundlage von Angaben der Autobauer mit. Damit geben die VDIK-Zahlen eine erste Orientierung für den Verlauf der Pkw-Nachfrage in den ersten fünf Monaten in Deutschland. Der Verband der Automobilindustrie (VDA), in dem Hersteller und Zulieferer zusammengeschlossen sind, wird seine vorläufigen Zahlen voraussichtlich kommenden Montag veröffentlichen. In der Regel gibt das Kraftfahrtbundesamt einige Tage danach die offiziellen Zahlen auf Grundlage der bis dahin gesammelten Angaben der Kraftfahrzeug-Zulassungsstellen bekannt.

Im April hatten höhere Pkw-Neuzulassungen die Hoffnungen auf eine Belebung der Autokonjunktur verstärkt. Allerdings lagen die Zulassungszahlen im gesamten Zeitraum der ersten vier Monate ein Prozent unter dem Volumen des gleichen Vorjahreszeitraums. Davor hatte bereits eine höhere Zahl von Arbeitstagen im März für steigende Neuzulassungen gesorgt.

Die Automobilindustrie verbindet ihre Erwartungen an ein Anspringen der Autokonjunktur nach vier Jahren mit rückläufigen Verkaufszahlen im Inland 2004 mit zahlreichen neu auf den Markt gebrachten Modellen für den Massenmarkt. So sollen neben dem bereits seit vergangenen Oktober verkauften neuen Golf V von Volkswagen der Astra von Opel GM, der seit März bei den Händlern steht, Käufer anlocken. Weitere Kompaktmodelle kommen im Herbst von BMW und Mercedes auf den Markt.

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