„Nicht hinnehmbare Handelspraktiken"
Textilindustrie wehrt sich gegen Importe aus China

Die europäische Textilindustrie hat bei der EU Schutzmaßnahmen gegen die Einfuhr von Textilprodukten aus China wie Hosen, Pullover und Damen-Unterwäsche gefordert.

HB BRÜSSEL. Eine förmliche Beschwerde zu zwölf verschiedenen Produktgruppen sei an die EU übermittelt worden, teilte der Branchenverband Euratex am Donnerstag in Brüssel mit.

Der Verband kritisierte „nicht hinnehmbare Handelspraktiken“ Chinas. Der Umfang der chinesischen Ausfuhren, die seit Jahresbeginn in der EU keinen Quotenbeschränkungen mehr unterliegen, ist laut Verband eine „deutliche Gefahr“ für die europäische Branche.

Die Ausfuhren von Textilien und Bekleidung von China in die EU stiegen zwischen Januar 2004 und Januar 2005 wertmäßig um 46,5 Prozent. In den vom Verband angeprangerten Produktgruppen wuchsen die Ausfuhren sogar um bis zu 625 Prozent.

Laut Verband kann die EU laut einer Bestimmung des Beitrittprotokolls Chinas zur Welthandelsorganisation WTO mit Schutzmaßnahmen aktiv werden, um Marktstörungen zu verhindern.

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