Niedrigstes Niveau seit 30 Jahren
US-Autoabsatz findet Boden

Der US-Autoabsatz zeigt einer Studie der Marktforscher J.D. Power & Associates zufolge erste Anzeichen einer Stabilisierung - allerdings auf dem niedrigsten Niveau seit knapp 30 Jahren.

HB WASHINGTON. Im April würden die US-Autobauer voraussichtlich etwa 668 000 neue Autos verkaufen, heißt es in einer Studie der Marktforscher J.D. Power & Associates am Donnerstag. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet würden somit 7,8 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Im Februar hatte diese Kennzahl bei 7,7 und im März bei 7,9 Millionen Autos gelegen. "Wir gehen davon aus, dass sich die Marktbedingungen im Verlauf diesen Jahres langsam verbessern", hieß es.

Im ersten Quartal 2009 war der US-Autoabsatz um 40 Prozent eingebrochen. Chrysler und die Opel-Muttergesellschaft GM brachte das an den Rand der Pleite. Sie werden mit 17,4 Milliarden Dollar an Staatshilfen über Wasser gehalten.

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