Nissan in den USA am produktivsten
Studie zur Produktivität: Chrysler zieht an Ford vorbei

Im Vergleich mit sechs in den USA produzierenden Autokonzernen hat der Autobauer Chrysler seine Produktivität am stärksten verbessert. Der am Freitag in Stuttgart von Daimler-Chrysler veröffentlichten unabhängigen Harbour Report belegt, dass Chrysler die Produktivität um 7,8 Prozent verbessern konnte. Erstmals zieht das Unternehmen damit in der Gesamtproduktivität an Ford vorbei.

HB DETROIT/STUTTGART. Am effizientesten produziert in den USA noch immer der japanische Autobauer Nissan. Der Harbour Report untersucht die Produktivität der US-Werke von General Motors (GM), Ford, Chrysler, Nissan, Toyota, und Honda.

Von den US-Autokonzernen verbesserte nach dem Report GM die Produktivität um 5,2 Prozent, Ford um 3,4 Prozent. Damit hätten die nordamerikanischen Autobauer weiter zu den Japanern aufgeschlossen. Tom La Sorda, zweiter Mann bei Chrysler hinter Präsident Dieter Zetsche, sagte, damit habe Chrysler zum zweiten Mal in Folge die Produktivität am meisten verbessert. „Die Ergebnisse bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Zetsche zu der Studie. Ford liegt laut Harbour Report, der als wichtigste Studie über die Produktivität der US-Autoindustrie gilt, mit durchschnittlich 38,60 Stunden je produziertem Auto am Ende der Produktivitätsskala. Chrysler benötigt 37,42 Stunden, GM produziert in durchschnittlich 35,20 Stunden ein Fahrzeug. An der Spitze liegen die Japaner mit Honda (32,09), Toyota (30,01) und dem Spitzenreiter Nissan (28,09).

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