Noch mehr Zukäufe geplant
Billigbierhersteller Oettinger schluckt Preussen Pils

Deutschlands größte Privatbrauerei Oettinger, die mit ihrem Billigbier auf dem Vormarsch ist, kauft weitere Braukapazitäten hinzu. Das bayerische Familienunternehmen schluckt die brandenburgische Brauhaus Preussen Pils GmbH in Pritzwalk (Kreis Prignitz).

HB OETTINGEN. Entsprechende Medienberichte bestätigte am Donnerstag der Beiratsvorsitzende von Oettinger, Günther Kollmar. Die bayerische Privatbrauerei werde darüber hinaus auch noch weitere Kaufgelegenheiten prüfen. „Wir sind auf der Jagd“, sagte er.

„Original Oettinger“ ist die meistgetrunkene Biermarke in Deutschland. Mit seiner Niedrigpreis-Strategie nahm das Unternehmen in den vergangenen Jahren einen kräftigen Aufschwung. Die bayerische Privatbrauerei setzt mehr als sechs Millionen Hektoliter Bier pro Jahr ab. Pritzwalk ist die sechste Braustätte von Oettinger. Durch die Übernahme von Preussen Pils kommt kein Konkurrent an dem Standort zwischen den Oettinger-Brauereien Schwerin und Dessow zum Zuge.

Der Betrieb in Pritzwalk braut Presseberichten zufolge mit 17 Beschäftigten etwa 50 000 Hektoliter Bier pro Jahr. Dies sei aber nur ein Teil der eigentlichen Kapazität. Kollmar hält bis zu 200 000 Hektoliter Jahresausstoß an dem neu erworbenen Standort für möglich.

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