"Noch nichts unterschrieben": Opel-Betriebsrat vermisst noch immer Entscheidung zu Standorten

"Noch nichts unterschrieben"
Opel-Betriebsrat vermisst noch immer Entscheidung zu Standorten

Der Opel-Betriebsrat hat einem Medienbericht widersprochen, wonach eine Entscheidung zur Sicherung des Standortes Rüsselsheim bereits gefallen sei.

HB FRANKFURT. „Es ist noch keine Entscheidung gefallen und deshalb auch nichts unterschrieben“, sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der Nachrichtenagentur Reuters. Franz bezeichnete einen Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ als reine Spekulation. Das Blatt berichtete, der US-Mutterkonzern General Motors werde ab 2007 die nächste Generation der Mittelklassewagen in Rüsselsheim und nicht in Schweden bauen. Vorstand und Vertreter der Belegschaft müssten die entsprechenden Verträge nur noch unterschreiben. Die abschließenden Verhandlungen sollten am Montag stattfinden.

„Heute treffen sich Vorstand und Betriebsrat, aber da geht es um Joint Ventures und Spin-Offs, wenn Teile fremdproduziert werden sollen“, sagte Franz. Er bestätigte aber, dass es am Freitag in Rüsselsheim eine Pressekonferenz geben solle. Zum Inhalt äußerte er sich jedoch nicht.

Die Zeitung berichtete zudem, in Rüsselsheim solle die Entwicklung der Kompaktklasse, also der Opel Astra, bleiben. GM hatte mehrmals erwogen die Kompaktklasse in den USA zu entwickeln. Das Opel-Werk in Bochum werde künftig das fünftürige Modell des Astra bauen. Damit sei der Standort bis 2010 gesichert. Das Komponentenwerk in Kaiserslautern solle ausgelastet werden. Im Gegenzug werde der Betriebsrat dem Abbau übertariflicher Leistungen und auch einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten zustimmen. Franz sagte zu diesem Thema, auch dazu sei noch nichts entschieden.

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