Noch rote Zahlen
Medigene erhöht Prognose

Das Biotechnologie-Unternehmen Medigene hat nach einem Verlust in den ersten neun Monaten dank einer Zulassung in den USA seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht.

dpa-afx MARTINSRIED. Danach soll der Umsatz auf 25 bis 30 Mill. Euro steigen, teilte Medigene am Mittwoch in Martinsried bei München mit. Zuvor hatte die vor kurzem noch im TecDax notierte Gesellschaft einen Umsatz von 20-25 Mill. Euro für 2006 angepeilt. Unter dem Strich erwartet das Biotech-Unternehmen nun ein Minus von unter zehn Mill. Euro nach bisher 20 Mill. Euro.

Grund für die angehobene Prognose ist im wesentlichen eine Medikament-Zulassungen in den USA, von der sich das Unternehmen im vierten Quartal Einnahmen von elf Mill. Euro verspricht. Aufwendungen plante Medigene allerdings für die Ende September 2006 übernommene Gesellschaft Avidex ein.

Trotz einer Umsatzsteigerung in den ersten neun Monaten blieb Medigene weiter in den roten Zahlen. Der Nettoverlust sank allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 11,2 Mill. auf zehn Mill. Euro, teilte die Medigene AG am Mittwoch in Martinsried bei München mit. Der Umsatz stieg um 55 Prozent auf 13,4 Mill. Euro (Vorjahreszeitraum: 8,6 Millionen).

Im dritten Quartal blieb der Umsatz mit 3,7 Mill. Euro auf Vorjahresniveau. Er stammte ausschließlich aus dem Verkauf des Krebsmedikamentes Eligard in Europa. Auf Grund von Forschungsarbeiten wuchs der Verlust vor Zinsen und Steuern im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 5,8 Mill. Euro an. Der monatliche Barmittelverbrauch aus laufender Geschäftstätigkeit sank unterdessen um 68 Prozent auf durchschnittlich 0,9 Mill. Euro.

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