Nokian Tyres Reifenhersteller profitiert von Erholung in Russland

Nokian Tyres hat seine Gewinnprognose angehoben. Die Erholung im wichtigen russischen Markt stimmt den finnischen Reifenhersteller zuversichtlicher. Auch die Aktien legten am Dienstag stark zu.
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Die Finnen betreiben ein großes Reifenwerk in Russland und wollen Ende des Jahres eine weitere Fertigungslinie eröffnen. Quelle: Reuters
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Die Finnen betreiben ein großes Reifenwerk in Russland und wollen Ende des Jahres eine weitere Fertigungslinie eröffnen.

(Foto: Reuters)

HelsinkiDer finnische Reifenhersteller Nokian Tyres ist dank der Erholung im wichtigen russischen Markt zuversichtlicher. Das Unternehmen hob am Dienstag seine Gewinnprognose an. Das trieb die Aktien an, die um bis zu acht Prozent zulegten.

„Wir konnten unseren Marktanteil in unseren Hauptmärkten steigern“, sagte Vorstandschef Hille Korhonen. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 16,5 Prozent auf 393 Millionen Euro zu, der operative Gewinn stieg um 21,5 Prozent auf 94 Millionen Euro. „Das Wachstum haben wir Russland zu verdanken“. Dort profitierte Nokian vom Anstieg des Rubels, höheren Preisen für seine Reifen und niedrigeren Lagerbeständen.

Das sind die größten Autozulieferer der Welt
Platz 10: Faurecia
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Der Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die Franzosen kletterten im Ranking in diesem Jahr um einen Rang nach oben, obwohl es beim Umsatz um 0,3 Prozent nach unten ging. Der Umsatz betrug 2016 insgesamt 18,7 Milliarden Euro.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 9: Michelin
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Die vor allem für ihre Reifen bekannte Firma aus Frankreich machte 2016 insgesamt 20,9 Milliarden Euro Umsatz. Das bedeutet ein Minus von 1,4 Prozent. Dennoch reicht es für die Top Ten der größten Automobilzulieferer der Welt.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Die Japaner, ebenfalls vor allem für ihre Reifen bekannt, bleiben trotz eines Minus von 6,7 Prozent auf dem achten Platz der Rangliste. Der Umsatz betrug zuletzt 22,5 Millionen Euro.

Platz 7: Aisin
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Die zweite japanische Firma in den Top Ten: Aisin, das zur Toyota-Gruppe gehört, darf sich über ein Plus von 15,9 Prozent freuen. Damit lag der Umsatz im vergangenen Jahr bei 28 Milliarden Euro.

Platz 6: Hyundai Mobis
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Obwohl die Koreaner, die Hyundai und Kia beliefern, ein Plus von 7,6 Prozent machten, fielen sie um einen Rang zurück. Der Umsatz betrug 30,2 Milliarden Euro.

Platz 5: ZF Friedrichshafen
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Der Stiftungskonzern vom Bodensee konnte Hyundai Mobis überholen, denn das Umsatzplus betrug zuletzt 19,3 Prozent. Der gesamte Umsatz für das Jahr 2016 beläuft sich auf 32,353 Milliarden Euro.

Platz 4: Magna
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Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer verzeichnete jüngst ein Umsatzplus von 17,6 Prozent. Mit einem Erlös von 34.587 Milliarden Euro verharrt Magna auf dem vierten Rang.

Die Finnen betreiben ein großes Reifenwerk in Russland und wollen Ende des Jahres eine weitere Fertigungslinie eröffnen. Zudem planen sie ein 360 Millionen Dollar teures Werk in den USA, um ihre Abhängigkeit von Europa zu reduzieren.

2017 erwartet der Continental-Rivale nun eine Gewinnanstieg um mindestens zehn Prozent, nachdem er bislang ein Gewinnplus von mindestens fünf Prozent in Aussicht gestellt hatte. Der Umsatz soll weiterhin um mindestens zehn Prozent zulegen.

  • rtr
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