Norma auf Übernahmen aus
Industriezulieferer weiter auf Einkaufstour

Die Norma Group ist weiterhin auf Expansionskurs. Nachdem die Verhandlungen mit der französischen Parker Autoline erfolgreich abgeschlossen werden konnten, bekundete der Vorstandschef Interesse an weiteren Übernahmen.

DüsseldorfNach dem jüngsten Zukauf ist für den führenden Anbieter von Verbindungstechnik das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. „Wir halten weiter Ausschau nach Übernahmen in allen Regionen der Welt“, sagte Norma-Vorstandschef Werner Deggim am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Das bleibe Teil der Unternehmensstrategie. Der im Juni angekündigte Erwerb der französischen Parker Autoline mit 40 Millionen Euro Umsatz und über 200 Mitarbeitern werde im vierten Quartal unter Dach und Fach gebracht.

Die aktuelle Geschäftsentwicklung wird derweil von der Schwächephase des US-Lkw-Marktes und „signifikanten“ Währungseffekten in Asien gebremst. „Die operative Marge von 18,5 Prozent im zweiten Quartal ist aber dennoch auf Rekordniveau“, betonte Finanzchef Michael Schneider.

Insgesamt steigerte der auf High-Tech-Leitungen und Befestigungsschellen für Schläuche und Rohre spezialisierte Konzern im Zeitraum April bis Juni den Umsatz um 1,4 Prozent auf 236,2 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn (Ebita) kletterte um 3,9 Prozent auf 43,8 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr peilt der Vorstand unverändert ein Umsatzplus von zwei bis fünf Prozent an. Die Ebita-Marge soll wie im Vorjahr bei über 17 Prozent liegen.

An der Börse lag die im Nebenwerteindex MDax notierte Norma-Aktie knapp im Plus bei 45,97 Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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