Norma
Autozulieferer blickt optimistisch auf US-Lastwagenmarkt

Nach einem schlechten ersten Quartal ist der Autozulieferer Norma mit Blick auf den US-Markt wieder optimistischer. Zudem profitierte Norma von guten Geschäften in Europa. Dadurch wurde der Gewinn gesteigert.
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FrankfurtDer Auto- und Industriezulieferer Norma sieht in dem zuletzt gebeutelten US-Markt für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen etwas Licht am Ende des Tunnels. Im ersten Vierteljahr 2017 habe sich die Lage dort zwar noch einmal sehr negativ entwickelt, sagte Konzernchef Werner Deggim am Mittwoch zu Reuters. Die Prognose für den Gesamtmarkt sei im laufenden Quartal aber freundlicher und für das zweite Halbjahr positiv. Die US-Branchenschwäche hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass Norma 2016 mit seinem Sortiment an High-Tech-Leitungen und Befestigungsschellen bei Gewinn und Umsatz insgesamt kaum vom Fleck kam.

Im ersten Quartal 2017 konnte das MDax-Unternehmen den Umsatz in der Region Amerika aber trotz der anhaltenden Probleme um fast vier Prozent auf knapp 100 Millionen Euro steigern. Dazu trugen laut dem Konzern aus Maintal bei Frankfurt vor allem Erlöse der neuen Tochter Autoline unter anderem mit einem Werk in Mexiko bei.

Weil Norma in Mexiko auch Produkte für die USA fertigt, halten die Hessen die Washingtoner Zollpolitik genau im Blick. US-Präsident Donald Trump erwägt hohe Abgaben gerade auf Einfuhren aus dem südlichen Nachbarland und will so die heimische Wirtschaft stärken. Finanzvorstand Michael Schneider sagte am Mittwoch, Trumps Vorhaben, zugleich in den USA die Steuern zu senken, käme Norma zugute.

Im ersten Quartal profitierte Norma vor allem von guten Geschäfte mit der Autoindustrie in Europa. So stieg der Konzernbetriebsgewinn (bereinigtes Ebita) um 12,2 Prozent auf 45 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 12,5 Prozent auf 254,9 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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