Norma: Schwacher US-Markt bremst Zulieferer aus

Norma
Schwacher US-Markt bremst Zulieferer aus

Der Autozulieferer Norma hat im abgelaufenen Jahr Umsatz und Gewinn nur leicht steigern können. Konzernchef Werner Deggim erklärt das vor allem mit den Schwierigkeiten im US-Markt.
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FrankfurtDer Auto- und Industriezulieferer Norma ist im vergangenen Jahr durch Rückschläge in seinem US-Geschäft kaum vom Fleck gekommen. Der Umsatz lag mit 894,9 Millionen Euro nach vorläufigen Zahlen 0,6 Prozent über dem Wert von 2015, wie das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt am Mittwoch mitteilte. Der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebita) übertraf mit 157,7 Millionen Euro den Vorjahreswert um 0,8 Prozent.

Beide Kennziffern lagen leicht über den Analystenschätzungen. Norma ist auf High-Tech-Leitungen sowie Befestigungsschellen spezialisiert und hat mit der Schwäche am US-Markt für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen zu kämpfen. Im November hatte der Konzern seine Prognose auf einen nur noch stabilen Umsatz heruntergeschraubt.

Konzernchef Werner Deggim erklärte, im Licht des Markteinbruchs in den USA sei er mit den Ergebnissen zufrieden. Er verwies zudem darauf, dass der Rückgang zumindest teilweise durch bessere Geschäfte in anderen Sparten und Regionen ausgeglichen werden konnte. Norma produziert über 35.000 Produkte, die Kunden in 100 Ländern in Autos, Flugzeuge und Landmaschinen einbauen. Die Erzeugnisse kommen aber auch in Produktionsanlagen für die Pharma- und Biotech-Industrie zum Einsatz. Endgültige Zahlen werden am 22. März erwartet.

Norma hatte sich im November auch von seinem Ziel verabschiedet, ein organisches Wachstum von zwei bis fünf Prozent zu erzielen. Nach den Zahlen vom Mittwoch wuchs Norma aus eigener Kraft um 0,9 Prozent. Zum Umsatz trug demnach der jüngste Zukauf von Autoline, einem Hersteller von Spezialverbindungen für Fahrzeuge, 3,5 Millionen Euro bei. Die bereinigte Ebita-Marge konnte Norma auf 17,6 Prozent halten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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