Norwegischer Energiekonzern
Statoil dank hoher Ölpreise mit Rekordgewinn

Der größte norwegische Energiekonzern Statoil hat dank der hohen Öl- und Gaspreise im ersten Quartal den höchsten Nettogewinn seiner Geschichte eingefahren. Dennoch blieb das Unternehmen leicht hinter den Analystenerwartungen zurück.

HB OSLO. Der operative Gewinn stieg im ersten Quartal nach Angaben vom Montag auf 30,98 Mrd. Norwegische Kronen (3,98 Mrd. Euro) nach 21,49 Mrd. Kronen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit 31,68 Mrd. Kronen gerechnet. Der Nettogewinn war mit 10,3 Mrd. Kronen (132 Mill. Euro) zudem so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des teilstaatlichen Unternehmens.

„Zu diesem starken Quartal hat ein hohes Produktionsniveau ebenso beigetragen wie die hohen Preise für Öl und Gas“, sagte Konzernchef Helge Lund. Beim Umsatz legte Statoil um 31 Prozent auf 108,4 Mrd. Kronen zu. Der Gaspreis lag im ersten Quartal durchschnittlich um 53 Prozent und der Ölpreis 39 Prozent höher als zwölf Monate zuvor. Mit einer täglichen Forderung von 1,2 Mill. Barrel Öläquivalenten steigerte Statoil sein Produktionsvolumen um vier Prozent. Die Kosten für die Suche nach neuen Fördermöglichkeiten stiegen auf 1,7 Mrd. Kronen gegenüber 730 Mill. Kronen zum Jahresauftakt 2005. Für 2007 bekräftigte Statoil sein Produktionsziel von 1,4 Mill. Barrel am Tag.

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