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Notfalls vor Gericht: Harsche Töne im Tarifstreit bei Airbus

Die lang andauernden Tarifverhandlungen bei Airbus sind am Freitag abgebrochen worden. Am Mittwoch entscheidet die Gewerkschaft über Warnstreiks. Doch das Unternehmen warnt schon einmal zurück.

Airbus sieht juristisch keine Starterlaubnis für einen Warnstreik. Quelle: dpa
Airbus sieht juristisch keine Starterlaubnis für einen Warnstreik. Quelle: dpa

HamburgDer Streit um einen Zukunftstarifvertrag für die 16.000 Airbus-Beschäftigten könnte vor Gericht landen. Das Unternehmen werde sich gegen mögliche Warnstreiks „mit allen rechtlichen Mitteln wehren“, sagte Günter Butschek, Chef von Airbus Deutschland, dem „Hamburger Abendblatt“ (Montagsausgabe).

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Es gebe einen ungekündigten Tarifvertrag, daher bestehe keine juristische Grundlage für Warnstreiks. Über Arbeitsniederlegungen will die Tarifkommission der IG Metall Küste am Mittwoch entscheiden, nachdem die seit mehr als einem Jahr andauernden Verhandlungen über den Zukunftstarifvertrag am Freitagabend ergebnislos abgebrochen worden waren.

Zuletzt habe Airbus der Arbeitnehmerseite eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2020 angeboten, sagte Butschek. „Darüber hinaus sind wir bereit, die Zeitarbeit zu begrenzen und im kommenden Jahr weitere 300 Leiharbeitskräfte zu übernehmen“, führte der Airbus-Manager aus.

Streit gibt es vor allem um die vom Unternehmen im Gegenzug geforderten Einsparungen durch Produktivitätssteigerungen.

  • 26.09.2011, 01:11 UhrDummschule.Deutschland

    .
    "Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2020 angeboten".

    Ansonsten züchten sie sich eigene Mitarbeiter, oder sie bauen in China weiter. Ihr könnt es euch jetzt aussuchen liebe Airbus Mitarbeiter.
    .

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