Notlandung
Neuer Rückschlag für Boeings Dreamliner

Boeings Pechsträhne beim wichtigen 787 Dreamliner hält an. Eine von sechs Testmaschinen musste in Laredo im US-Bundesstaat Texas notlanden. Rauch war in die Kabine gedrungen. Nun beginnt die fieberhafte Suche nach der Ursache.
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HB SEATTLE/WASHINGTON. Die etwa 40-köpfige Crew verließ die Maschine über Notrutschen. Verletzte habe es keine gegeben, ließ Boeing wissen. Rivale Airbus schlägt sich derzeit ebenfalls mit technischen Problemen herum. Ein doppelstöckiger Airbus-A380 der australischen Gesellschaft Qantas musste wegen eines ausgefallenen Triebwerks am vergangenen Donnerstag kurz nach dem Start in Singapur notlanden.

Teile stürzten zu Boden, andere beschädigten die Tragfläche. Im A380 wie im Unglücks-Dreamliner verrichten Rolls-Royce-Triebwerke ihren Dienst.

Nach Informationen von US-Medien hatte die Elektronik des Dreamliner Feuer gefangen. Einige Instrumente fielen daraufhin aus, die Piloten mussten den Jet auf Sicht landen. Das Bodenpersonal löschte die Flammen schließlich. Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA hat sich eingeschaltet und untersucht den Vorfall zusammen mit dem Hersteller.

Die Notlandung ist ein weiterer Schlag ins Kontor für Boeing. Der Airbus-Rivale hat den Auslieferungstermin für seinen Hoffnungsträger wiederholt verschoben. Immer wieder tauchten technische Probleme auf. Fast drei Jahre liegt das Prestigeprojekt mittlerweile im Rückstand; die erste Maschine soll um den Februar herum an die japanische All Nippon Airways gehen.

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