Industrie
Novartis darf Hexal-Tochter Eon Labs übernehmen

dpa-afx BASEL. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat von der US-Aufsichtsbehorde Federal Trade Commission grünes Licht für die Übernahme der amerikanischen Hexal-Tochter Eon Labs erhalten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Basel mit. Damit haben die Schweizer nun sämtliche Ermächtigungen der zuständigen Aufsichtsbehörden beisammen, um das Unternehmen zu übernehmen.

Novartis hat sich bereits knapp 67 Prozent an der Hexal-Tochter gesichert, die der Mehrheitsaktionär Santo Holding Gmbh hält. Darüber hinaus läuft ein Angebot an die Minderheitsaktionäre über 31 Dollar je Aktie, das die Schweizer zuletzt bis zum 20. Juli verlängert hatten. Für den Generikahersteller Hexal und die Mehrheit an seiner US-Tochter will Novartis 5,65 Mrd. Euro zahlen. Novartis kündigte an, kurz nach Ablauf des Angebots an die Minderheitsaktionäre die Anteile von Santo zu übernehmen.

Für die Übernahme stellten die Behörden jedoch Bedingungen. Wie Novartis am Dienstag weiter mitteilte, muss sich der Konzern von drei Nachahmerprodukten trennen, und zwar von Desipramine HCl, Orphenadrine Citrate ER and Rifampin. Die Abgabe der Produkte sei jedoch für das restliche Geschäft nicht entscheidend, hieß es vom Konzern. Mit den drei Arzneien hatte Novartis im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa fünf Mill. Dollar erwirtschaftet. Die Medikamente sollen nun an die Amide Pharmaceutical, ein Unternehmen aus New Jersey gehen.

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