Novartis
Pharma-Sparte sorgt für Wachstum

Gute Nachrichten aus der Schweiz: Der Arzneimittelhersteller Novartis konnte seine Jahresprognose nach einem Umsatzsprung deutlich bekräftigen- leidet aber insgesamt unter einem starken Franken.
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Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal unter dem Strich 2,82 Milliarden Dollar verdient und damit vier Prozent weniger als vor einem Jahr. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg der Gewinn entgegen den Markterwartungen um zwei Prozent auf 3,38 Milliarden Dollar.

Der Basler Arzneimittelhersteller bekräftigte am Dienstag seine Jahresprognose und rechnet 2011 unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen weiterhin mit einem Umsatzanstieg im zweistelligen Bereich und einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge. Im ersten Quartal nahm der Umsatz in Lokalwährungen gerechnet um 14 Prozent auf 14,03 Milliarden Dollar zu. Bereinigt um Akquisitions- und Sondereffekte betrug das Plus acht Prozent.

In der wichtigen Pharma-Sparte stiegen die Verkaufserlöse um fünf Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. Eine Reihe von Sonderfaktoren verzerren den Quartalsvergleich, so etwa die milliardenschwere Übernahme des US-Augenheilkonzerns Alcon in mehreren Schritten oder der Grippeimpfstoff-Großauftrag im Vorjahresquartal im Sog der Sorgen über eine Schweingrippe Pandemien.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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