Novartis verklagt
US-Sammelklage wegen Überstunden

Wegen nicht bezahlter Überstunden ist der Pharmakonzern Novartis von einer ehemaligen Mitarbeiterin in den USA auf die Zahlung von 225 Millionen Dollar verklagt worden.

HB ZÜRICH. Die Sammelklage beim U.S. District Court for the Southern District of New York wurde von Simona Lopes im eigenen und im Namen von anderen Novartis-Mitarbeitern in einer ähnlichen Position eingebracht, teilte die Anwaltskanzlei Steven Wittels of Sanford, Wittels & Heisler LLP am Donnerstag mit.

Angestrebt werde die Einstufung als Sammelklage nach Rule 23, damit alle Novartis-Vertreter eingeschlossen seien, denen zustehende Überstundenzahlungen verweigert wurden, hiess es. Die Klage wurde sowohl gemäss dem U.S. Fair Labor Standards Act (FLSA) als auch New York State Labor Law and Regulations eingebracht. Zusätzlich zu den National Opt-In-Sammelklagen in New York wurden drei Opt-Out Statewide Sammelklagen in New York, New Jersey und Kalifornien eingebracht.

„Wir haben die Klage noch nicht erhalten und können daher keinen Kommentar abgeben, sagte Novartis-Sprecher John Gilardi. Anfang Februar hatte der Schweizer Bankkonzern UBS eine Sammelklage, bei der es auch um Überstunden ging, mit der Bezahlung von 89 Mill. Dollar beigelegt.

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