Nürnberger Werksschließung Dokumentation: Die Kernpunkte des AEG-Sozialtarifvertrags

Die IG Metall und der Electrolux-Konzern haben sich nach wochenlangen Auseinandersetzungen auf einen Sozialtarifvertrag für die Mitarbeiter des Nürnberger AEG-Hausgerätewerks verständigt. Die wichtigsten Punkte.
  • Das Werk wird schrittweise bis Ende 2007 geschlossen.
  • Die von der Werksschließung betroffenen Mitarbeiter erhalten pro Beschäftigungsjahr eine Abfindung in Höhe von 1,8 Bruttomonatsgehältern.
  • Sie werden für zwölf Monate in eine Beschäftigungsgesellschaft übernommen.
  • Für Mitarbeiter ab 53 Jahren gibt es eine Vorruhestandsregelung, bei der der Konzern die Leistungen je nach Betriebszugehörigkeit auf bis zu 85 Prozent eines Monatseinkommens aufstockt.
  • Die Berechnung für das Kurzarbeitergeld in der Beschäftigungsgesellschaft und die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf der Basis der 35-Stunden-Woche.
  • Für die vier ausgegliederten Service-Gesellschaften Logistik, Vertrieb, Ersatzteile und Kundendienst soll ein Haustarifvertrag auf Basis des Metalltarifs vereinbart werden, jedoch mit längerer Arbeitszeit von 37 beziehungsweise 38,5 Stunden statt 35 Stunden.
  • Für diese GmbHs wird eine Beschäftigungs- und Standortgarantie bis zum 31. Dezember 2009 vereinbart. Für notwendige Personalanpassungen gilt der für das Hausgerätewerk vereinbarte Sozialtarifvertrag.
  • Eine Standortgarantie für das AEG-Herde-Werk in Rothenburg ob der Tauber wurde nicht vereinbart. Jedoch soll über eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2009 verhandelt werden.
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