Nur die Optik bleibt
Jenoptik macht Zander-Verkauf perfekt

Der Technologiekonzern Jenoptik verkauft seinen Anteil am Anlagenbauer M+W Zander an den Finanzinvestor Springwater Capital. Doch fest ist das Geschäft noch nicht.

HB JENA. Mit dem Verkauf des 72,89-Prozent-Pakets an dem Unternehmen trenne sich Jenoptik von seinem Unternehmensbereich Reinraum-Systeme, teilten die Jenaer am Montag mit. Der Reinerlös liegt nach Unternehmensangaben im niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich. Das Konzernergebnis werde aufgrund des Entkonsolidierungs-Verlusts aber negativ sein.

Der Verkauf ist laut Jenoptik an verschiedene Bedingungen geknüpft. Dazu zählten insbesondere die Freigabe durch das Kartellamt, die Befreiung des Käufers von einem Übernahmeangebot an die außenstehenden Aktionäre der börsennotierten M+W-Tochter Caatoosee AG, die endgültige Finanzierungsbewilligung des Fremdkapitalgebers sowie eine abschließende Abstimmung mit den Familienaktionären, denen 27,11 Prozent der Anteile gehören. Der Jenoptik-Aufsichtsrat hatte dem Geschäft am Donnerstag zugestimmt.

Mit dem Vollzug des Verkaufs wird im ersten Halbjahr 2006 gerechnet. Dann wird der Jenoptik-Konzern nur noch aus dem kleineren Optikbereich Photonics bestehen.

Jenoptik erwarte für 2005 ein negatives Ergebnis nach Steuern, das voraussichtlich im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen werde, hieß es. „Auf Grund der Entkonsolidierungsauswirkungen ist eine konkrete Prognose zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit des Jenoptik-Konzerns 2005 noch nicht möglich.“ Das operative Ergebnis des Bereichs Photonics bleibe davon aber unberührt und werde im Rahmen der Erwartungen liegen.

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