Nur Düfte und Kosmetilk im Plus
Wella stagniert nach Übernahme

Nach der Übernahme durch Procter & Gamble (P&G) hat der Kosmetik-Konzern im vergangenen Jahr Einbußen bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Für 2004 erwartet Wella jedoch durch die engere Verzahnung mit dem US-Konsumgüterkonzern die Trendwende.

HB DARMSTADT. Verantwortlich für die Einbußen im vergangenen Jahr war unter anderem der schwache Dollar-Wechselkurs. Wie das Unternehmen am Dienstag in Darmstadt mitteilte, sank der Umsatz um 2,3 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag mit 130,5 Millionen Euro im Vergleich zu 2002 um 8,7 Prozent niedriger. Bei Kunden und Belegschaft habe der Übernahmeprozess für Unsicherheit gesorgt, erklärte die Geschäftsführung diese Entwicklung. Die Zahl der weltweit 17 900 Mitarbeiter wurde um 500 reduziert.

Knapp drei Viertel des Konzernumsatzes generiert das Darmstädter Traditionsunternehmen im Ausland. Hauptumsatzträger war das Friseurgeschäft, das allerdings im vergangenen Jahr - wie auch das Consumergeschäft mit Produkten für den Einzelhandel - rückläufig war. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr legte Wella nicht vor. Für 2004 erwarte das Unternehmen aber in der Consumersparte eine Trendwende, wenn die Produkte künftig von P&G vermarktet werden.

Für den Bereich Friseur gehe der Konzern davon aus, die Rendite wieder leicht über Vorjahresniveau verbessern zu können. Das Umsatzwachstum soll über dem des Marktes liegen. Für das Duftgeschäft erwartet Wella das höchste Wachstum der drei Geschäftsbereiche.

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