Nur noch Mieter
AEG-Gelände in Nürnberg steht zum Verkauf

Nach der Schließung des AEG-Werks in Nürnberg will der schwedische Electrolux-Konzern das Fabrikgelände verkaufen. Man befinde sich in „aussichtsreichen Verhandlungen“ mit einem deutschen Investor, vom Verkaufsgewinn erwartet sich Electrolux allerdings nicht viel.

HB NÜRNBERG. Dies teilte der Konzern am Dienstag mit. Über die Zukunft des 160 000 Quadratmeter großen Geländes zwischen Nürnberg und Fürth wird bereits seit längerem spekuliert. Ein erwähnenswerter Gewinn sei beim Verkauf des Geländes nicht zu erwarten und auch nicht angestrebt, erklärte Electrolux- Deutschlandchef Klaus Wührl. Der momentan diskutierte Verkaufspreis bewege sich „bei einem Bruchteil der in einigen Medien erwähnten 30 Mill. Euro.“

Nach dem Verkauf strebe Electrolux an, mit seiner Deutschlandzentrale und den Service- und Vertriebsgesellschaften als Mieter auf dem ehemaligen AEG-Gelände zu bleiben. Ob es dazu komme, hänge vom Erfolg der Gespräche ab. Bislang seien die rund 700 Mitarbeiter in mehreren Gebäuden über das Areal verstreut. Daneben sei eine Nutzung für Gewerbe und Wohnen vorstellbar, hieß es.

Das traditionsreiche AEG-Hausgerätewerk in Nürnberg mit einst 1700 Beschäftigten wurde Ende März endgültig geschlossen. Electrolux hat die Produktion nach Polen und Italien verlagert.

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