Nur noch minimal im Minus
Sparkurs zahlt sich für MCI aus

Der amerikanische Telekom-Konzern MCI hat es im ersten Quartal durch einen strikten Sparkurs fast zurück in die Gewinnzone geschafft. Umsatzrückgänge halten den Konzern jedoch in den roten Zahlen.

HB NEW YORK. Das Minus wurde auf nur noch zwei Millionen Dollar von 388 Millionen ein Jahr zuvor reduziert, erklärte das Unternehmen. Der Umsatz der Nummer zwei bei Ferngesprächen in den USA schrumpfte aber um 12 Prozent auf 4,78 Milliarden Dollar. MCI, hervorgegangen aus dem in einem Bilanzskandal zusammengebrochenen Telekom-Riesen WorldCom, wird nach einem großen Bieterstreit vom Konkurrenten Verizon übernommen.

Der Betriebsaufwand fiel dank des massiven Stellenabbaus um 18 Prozent auf 4,67 Milliarden Dollar. Der seit Dezember 2002 amtierende Konzernchef Michael Capellas (Ex-Compaq) hatte die Zahl der Mitarbeiter um ein Drittel auf 40 000 zusammengestrichen.

MCI wird von Verizon geschluckt, nachdem der Rivale Qwest Communications diese Woche aus einem fast zweimonatigen Bieterwettstreit ausstieg. Qwest hatte zwar 9,75 Milliarden Dollar geboten, doch MCI nahm Verizons geringere Offerte von 8,44 Milliarden Dollar an. Verizon sei finanziell in besserer Verfassung als die hochverschuldete Qwest, hieß es zur Begründung.

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