Nutzfahrzeug- und Druckmaschinenhersteller
MAN erwartet höheren Gewinn

MAN-Chef Rupprecht blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: Auch ohne eine Konjunkturbelebung werde der Industriekonzern im kommenden Jahr den Gewinn steigern, sagte er in einem Interview.

HB BERLIN. Der Nutzfahrzeug- und Druckmaschinenhersteller MAN rechnet für das kommende Jahr mit einer Gewinnsteigerung. Das Unternehmen werde ein besseres Ergebnis als 2003 erzielen, auch wenn sich die Konjunkturerwartungen nicht verbessern sollten, sagte Vorstandschef Rudolf Rupprecht der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Der Verlauf des dritten Quartals signalisiert Rupprecht zufolge, dass auch im laufenden Jahr der Gewinn höher ausfallen werde. Das dritte Quartal bestätige die Erwartung des Konzerns, dass Auftragseingang und Umsatz 2003 «in der Größenordnung des Vorjahres» liegen werde, wurde Rupprecht zitiert. Im vergangenen Jahr setzte MAN 16 Milliarden Euro um. Der Auftragseingang lag bei 15,7 Milliarden Euro. Die Zahlen zum dritten Quartal werden am 2. November erwartet.

Positive Erwartungen für das kommende Jahr habe man bei den Lkws, dem Busgeschäft und den Turbomaschinen, erläuterte der MAN-Chef. Der Druckbereich habe wohl die Talsohle erreicht.

Die Tochtergesellschaft MAN Technologie könnte allerdings geschlossen werden, wenn nicht bald ein Käufer gefunden werde. Rupprecht bezeichnete die Sparte als «echtes Sorgenkind», bei dem MAN zu «klaren unternehmerischen Entscheidungen kommen» müsse, angesichts der Unklarheit über die weitere Zukunft der Ariane-5-Rakete. MAN Technologie, ein Zulieferer der Luft- und Raumfahrtindustrie, hatte im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben.

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