Nutzfahrzeuge
Daimler erwartet Absatzrückgang bei Bussen

Der weltgrößte Omnibushersteller Daimler rechnet nach einem Rekordjahr 2008 in den nächsten Monaten mit scharfem Gegenwind. Der Absatz werde 2009 wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise sinken.

HB STUTTGART. Der Leiter der Daimler-Bussparte, Hartmut Schick, sagte aber, dass Kurzarbeit wie in den Pkw-Werken des Unternehmens oder Arbeitsplatzabbau im laufenden Jahr aber nicht geplant sei.

Die Drosselung der Produktion solle über den Abbau von Arbeitszeitkonten geregelt werden. Allerdings sollen möglicherweise Verträge von Leiharbeitern oder befristete Verträge nicht verlägert werden. Eine genaue Prognose für das laufende Jahr wagte Schick nicht.

Im vergangenen Jahr verkaufte Daimler Buses mit 40 600 Bussen und Fahrgestellen der Marken Mercedes-Benz, Setra und Orion vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um fast ein Drittel auf 406 Mio. Euro zu. Der Umsatz wuchs um elf Prozent auf 4,8 Mrd. Euro. In der Daimler-Bussparte arbeiten weltweit 18 200 Mitarbeiter, knapp 8 400 davon in Deutschland.

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