Nutzfahrzeuge
Schrumpfkur bei Daimler-Tochter Mitsubishi Fuso

Der durch die Absatzkrise gebeutelte Autohersteller Daimler hat seiner japanischen Nutzfahrzeug-Tochter Mitsubishi Fuso ein drastisches Sparprogramm verordnet. In diesem Zuge werden jeweils ein Werk in Japan und in eines in Thailand geschlossen, 2 300 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen.

HB STUTTGART/KAWASAKI. Das teilte Daimler am Mittwoch in Stuttgart mit. Das Händlernetz in Japan werde ausgedünnt, genauso wie die Modellpalette. Zudem soll die Tochter verstärkt über die Mutter einkaufen.

Durch die Maßnahmen soll Mitsubishi Fuso ab 2011 jährlich umgerechnet 760 Mio. Euro mehr in der Kasse übrig behalten. In diesem und dem kommenden Jahr wird der Umbau allerdings erst einmal mit insgesamt 260 Mio. Euro zu Buche schlagen. Ziel von Mitsubishi Fuso ist es letztlich, den Abwärtstrend im Heimatmarkt zu verlangsamen und in Schwellenländern zu wachsen.

Unterdessen verkaufen sich Daimler-Nutzfahrzeuge laut Nutzfahrzeug-Vorstand Andreas Rentschler auf dem wichtigen US-Markt weiterhin schlecht. Er rechne nicht mit einer Erholung im laufenden zweiten Quartal, er am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Allerdings gebe es erste schwache Signale für eine Verbesserung der Situation. Im Zuge der Wirtschaftsflaute war das Geschäft mit Transportern, Lastwagen und Bussen eingebrochen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%