Öffnung des Energiemarktes
Britische Centrica will in Deutschland Fuß fassen

Der britische Energiekonzern Centrica stößt auf den deutschen Markt vor. Das Unternehmen eröffnet hierzulande seine erste Niederlassung und will Stadtwerke und Industrieunternehmen als Kunden für Gas und Strom gewinnen.

HB DÜSSELDORF. Das sagte Jake Ulrich, Geschäftsführer der für das Geschäft in Kontinentaleuropa zuständigen Tochter Centrica Energy dem Handelsblatt (Dienstagsausgabe). „Für uns ist das ein wichtiger erster Schritt, um in Deutschland Fuß zu fassen.“

Centrica ist damit der erste große internationale Wettbewerber, der auf die von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur forcierte Öffnung des deutschen Energiemarktes reagiert und den Eintritt wagt. Bislang haben sich nur kleinere Wettbewerber wie die niederländische Nuon vorgewagt, während Branchengrößen wie BP noch zögern. Centrica ist größter Versorger in Großbritannien und kommt auf einen Jahresumsatz von umgerechnet knapp 20 Milliarden Euro.

Centrica will sich von seiner neuen Niederlassung in Düsseldorf aus zunächst aber nur auf Stadtwerke und Industriekunden konzentrieren. „Bei Privatkunden sehen wir derzeit noch keine Chancen“, sagte Ulrich. Centricas Engagement sei aber langfristig angelegt. Mittelfristig wolle Centrica auch investieren - beispielsweise in Kraftwerke oder Gasspeicher.

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