Öl- und Gaskonzern
OMV erleidet Gewinneinbruch

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat im zweiten Quartal 75 Prozent seines operativen Gewinns eingebüßt. Der Umsatz halbierte sich fast. Unterdessen verhandelt das Unternehmen mit der türkischen Dogan Holding über einen Kauf der restlichen Anteile an Petrol Ofisi.

HB WIEN. OMV gab am Mittwoch für das zweite Quartal einen Gewinneinbruch bekannt. Das operative Betriebsergebnis fiel im abgelaufenen Quartal um 75 Prozent auf 237 Mio. Euro, das bereinigte Ebit lag bei 151 (Vorjahr: 873) Mio. Euro. Bei einem um 41 Prozent niedrigeren Umsatz von 4,1 Mrd. Euro stand unter dem Strich ein Überschuss von 144 (Vorjahr: 684) Mio. Euro. Nach Minderheiten und bereinigt um Lagereffekte belief sich der Überschuss auf 94 Mio. Euro nach 614 Mio. im Vorjahr.

Analysten hatten für das zweite Quartal im Schnitt ein Ebit von 244 Mio. Euro sowie ein bereinigtes Ebit von 246 Mio. Euro vorausgesagt. Beim bereinigten Überschuss nach Minderheiten hatten die Experten 117 Mio. Euro prognostiziert. Für das laufende Jahr erwarte OMV beim Ölpreis, den Raffineriemargen sowie dem Dollar weiterhin sehr hohe Volatilitäten.

Dessen ungeachtet will OMV zu ihrem Anteil von 41,58 Prozent an der führenden Mineralölvertriebsgesellschaft in der Türkei, Petrol Ofisi, von der Dogan Holding 54,17 Prozent erwerben, wie OMV am Mittwoch mitteilte.

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