Ölbohrungen
Exxon erwägt Entschädigung für Tschader

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil erwägt offenbar eine Entschädigung für Dorfbewohner im Tschad, die dort Nachteile durch Ölbohrungen haben.

HB WASHINGTON. Das Unternehmen veröffentlichte am Freitag einen entsprechenden Plan. Es reagierte damit auf einen unabhängigen Bericht, nach dem zahlreiche Familien unter den Folgen der Exxon-Aktivitäten litten - trotz Entschädigungszahlungen der Regierung. Dem auf den Exxon-Internetseiten veröffentlichten Plan zufolge soll in neun Landesteilen die Kompensation für Ölbohrungen aufgestockt werden. Der Konzern will etwa Land, auf dem gebohrt wurde, gründlicher reinigen und stärker als bislang Rücksicht auf landwirtschaftlich genutzte Flächen nehmen. Wenn notwendig, sollten Familien umgesiedelt werden. Das Unternehmen erklärte auch, es wolle die Umsetzung des Plans überwachen.

Exxon verfolgt das Vorhaben gemeinsam mit der International Finance Corporation (IFC), einem Kreditgeber der Weltbank. Ein IFC-Vertreter sagte, wenn die Vorschläge wie geplant umgesetzt werde, würden die Folgen der Öl-Projekte minimiert. Der Plan trage dazu bei, das Lebensumfeld der Familien wieder herzustellen. Exxon betreibt die Doba-Pipeline in dem zentralafrikanischen Land, durch die 170.000 Barrel Öl pro Tag gepumpt werden.

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