Ölkonzern
Arabischer Frühling drückt Gewinn von OMV

Der Gewinn des Ölkonzerns OMV brach wegen der Unruhen in der arabischen Welt um 25 Prozent ein. Das Unternehmen will sich mit einer neuen Strategie der Zukunft stellen.
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MünchenDie politischen Unruhen in der arabischen Welt lasten auf dem Ergebnis des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der um Lagereffekte bereinigte Überschuss der Wiener knickte im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um ein Viertel auf 236 Millionen Euro ein, wie die OMV mitteilte. „Die politischen Unruhen in Nordafrika und dem Mittleren Osten bedeuten für uns nach wie vor einen Verlust von signifikanten Produktionsmengen, die durch den höheren Ölpreis nicht ausgeglichen werden konnten“, erklärte Vorstandschef Gerhard Roiss.

Die geförderte Ölmenge werde wegen des Produktionsausfalls im Jemen und Libyen 2011 unter dem Niveau des Vorjahres bleiben. Allein in dem vom Bürgerkrieg geschüttelten Libyen förderte die OMV bislang ein Zehntel ihrer Gesamtproduktion. Roiss will angesichts der Probleme mit dem Konzern einen neuen Weg einschlagen. „Ohne Frage werden in der Zukunft weitere Herausforderungen auf uns zukommen, aber mit unserer aktualisierten Strategie, die wir im September bekanntgeben, werden wir gut aufgestellt sein, um diese zu bewältigen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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